CDU Melle

GESSEM DIENSTAG

Über 200 Gäste beim Gessem Dienstag!

Am Dienstagabend, dem 17. Februar 2026, lud die CDU Gesmold zur traditionellen Veranstaltung „Gessem Dienstag“ in die Gaststätte Kellersmann ein. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und verbrachten einen geselligen wie auch politisch gehaltvollen Abend bei klassischem Grünkohl und angeregten Gesprächen.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Ehrengast Jörg Oberwestberg, Bürgermeisterkandidat der CDU Melle. Als „Utroper“ angekündigt, präsentierte er sich den Gästen in einer besonderen Form: Seine Rede untermalte er musikalisch mit der Gitarre und verlieh seinen politischen Ausführungen damit eine persönliche und nahbare Note.

Inhaltlich widmete sich Oberwestberg vor allem der Frage, wo die Stadt Melle aus seiner Sicht Verbesserungsbedarf habe. Er sprach offen darüber, dass Verwaltungshandeln effizienter, transparenter und vor allem bürgernäher gestaltet werden müsse. Die Stadtverwaltung solle sich als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger verstehen – ansprechbar, lösungsorientiert und verlässlich. Immer wieder betonte er, dass Vertrauen durch Präsenz und echtes Zuhören entstehe.

Einen zentralen Punkt seiner Rede richtete er mit Blick auf das Amt des Bürgermeisters an die fachliche Qualifikation. Es mache einen Unterschied, ob man „in die Wirtschaft gehe“ oder die Wirtschaft tatsächlich verstehe. Mit dieser Aussage spielte er auf die Notwendigkeit an, wirtschaftliche Zusammenhänge fundiert beurteilen zu können, um die Stadt Melle strategisch und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Führung bedeute mehr als Verwaltung – sie erfordere Sachverstand, Entscheidungsstärke und ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Unternehmen wie auch der Bürgerschaft.

Ebenfalls anwesend war der CDU-Landratskandidat, der die Gelegenheit nutzte, ein Grußwort an die Gäste zu richten. In seinen Ausführungen betonte er die Bedeutung einer starken kommunalen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis und unterstrich, wie wichtig verlässliche politische Rahmenbedingungen für die Entwicklung der gesamten Region seien. Er dankte dem Ortsverband für die engagierte Arbeit vor Ort und wünschte dem Bürgermeisterkandidaten viel Erfolg für den bevorstehenden Wahlkampf.

Für einen weiteren besonderen Programmpunkt sorgte Niklas Schulke, Mitglied im Rat der Stadt Melle. In gereimter Form ließ er die Zuhörerinnen und Zuhörer an aktuellen Themen und zukünftigen Vorhaben für Gesmold teilhaben. Mit Wortwitz und klarer Botschaft spannte er den Bogen von infrastrukturellen Projekten bis hin zu gemeinschaftlichen Anliegen vor Ort.

Auch Kathrin Brinkmann, Pfarrgemeindebeauftragte, meldete sich zu Wort. Sie brachte eine kirchliche Perspektive in die Diskussion ein und verband ihre Einschätzung teils ebenfalls mit gereimten Beiträgen. Dabei hob sie die Bedeutung von Zusammenhalt, Verantwortung und gegenseitiger Unterstützung in der Gemeinde hervor.

So verband der „Gessem Dienstag“ politische Diskussion, humorvolle Beiträge und geselliges Beisammensein auf gelungene Weise. Bei Grünkohl und guter Stimmung wurde deutlich: Der Austausch vor Ort bleibt ein zentraler Bestandteil lebendiger Kommunalpolitik in Gesmold.